Tischfußball – ein Spiel mit vielen Namen
Ob Kickern, Krökeln, Hackersche oder Knack – gemeint ist stets die beliebte Sportart, bei der an Griffstangen angebrachte Spielfiguren Bälle ins gegnerische Tor befördern müssen. Sowohl der rechteckige Kickertisch als auch die Anordnung der Figuren sind dem Fußball nachempfunden, womit sich auch der Name der Sportart erklärt. Ebenso wie beim Dart handelt es sich beim Tischfußball um einen beliebten „Kneipensport“, der in geselliger Runde gespielt wird. Kickertische sind in vielen Gaststätten zu finden, doch darauf beschränkt sich die Popularität des Tischfußballs bei Weitem nicht. Die entsprechenden Spielgeräte sind auch in Schulen, Jugendzentren sowie in Privathaushalten zu finden und erfreuen sich bei den unterschiedlichsten Altersgruppen großer Beliebtheit. Die schnell erlernbaren Regeln und die Dynamik des Spiels machen Tischfußball zu einem Spiel, das sowohl Kindern als auch Erwachsenen Spaß macht. Tatsächlich wird Kicker aber nicht nur im Amateurbereich gespielt, sondern auch als Turniersport praktiziert. In unserem Tischfußball Shop erhalten Sie Geräte für jeden Bereich.
Die Wurzeln des Tischfußballs
Zur Entstehung des Tischfußballs gibt es verschiedene Ansätze. Eine besonders beliebte Theorie besagt, der Tischfußball habe einst dazu beigetragen, die Hand-Auge-Koordination von genesenden Kriegsveteranen zu verbessern. Tatsächlich meldete ein junger spanischer Soldat namens Alejandro Finisterre im Jahr 1937 ein Gerät zum Patent an, welches Ähnlichkeit mit einem heutigen Kickertisch hatte – dieses Patent ging allerdings in den Wirren des Krieges verloren. Eine andere Theorie weist den Franzosen Lucien Rosengart, einen Mitarbeiter des Autoherstellers Citroën, als Erfinder des beliebten Spiels aus. Ein Patent auf ein Gerät mit Drehstangen wurde aber auch im Jahr 1922 vom Engländer Harold S. Thornton angemeldet. Wer sich also wirklich mit der Erfindung des Tischfußballs rühmen kann, bleibt unklar. Fakt ist, dass es schon im Jahr 1833 im englischen Sheffield den ersten Tischfußballverein der Welt gab, während der Sport in Deutschland erstmals 1934 auftauchte. Der Erfinder Fritz Möhring nannte seine Variante des Spiels „Knall den Ball“ – richtig erfolgreich und namensgebend für den deutschen Tischfußball war allerdings erst das Produkt der Genfer Firma „Kicker“. Die erste Deutsche Meisterschaft im Tischfußball wurde letztlich 1967 von der Bildzeitung initiiert.
Die Regeln im Tischfußball
Nach welchen Regeln beim Kickern gespielt wird, hängt zunächst einmal davon ab, ob im Turnier- oder Amateurbereich gespielt wird, wobei die Regeln des Turniersports Tischfußball wesentlich strenger sind als die des Tischfußballs im Freizeitbereich. Letztere unterscheiden sich zudem von Region zu Region und existieren in vielen verschiedenen Variationen. Bis zu welcher Anzahl an Toren gespielt wird, hängt üblicherweise davon ab, wie viele Bälle der jeweilige Spielautomat ausgibt. Bei 11 Bällen endet das Spiel nach sechs Toren für eine Mannschaft, bei nur neun Bällen gewinnt die Mannschaft bereits nach fünf Toren. Zu den wichtigsten Regeln gehört das Verbot, die Spielfiguren vor und nach dem Ballkontakt um mehr als 360 Grad zu drehen und auch das Rütteln am Tisch sowie das Anstoßen von Figuren sind nicht erlaubt. Im Turnierbereich müssen beim Schuss stets beide Hände am Tisch bleiben, wobei diese Regel im Freizeitbereich nicht unbedingt Beachtung findet.
Wichtige Techniken im Tischfußball
Im Tischfußball gibt es einige besonders gebräuchliche Schüsse und Techniken, die in jedem Spiel zum Einsatz kommen. Dazu gehört zum Beispiel der Pull-shot, bei welchem der Ball durch Anziehen in eine Richtung beschleunigt wird, nachdem der Ball neben dem Fuß der Figur platziert wurde. Der Spieler führt die Schussbewegung ausschließlich aus dem Handgelenk aus. Ein anderer weit verbreiteter Schuss im europäischen Tischfußball ist der Pin-shot. Hierbei klemmt die mittlere Figur der 3er-Reihe den Ball ein, indem sie sich entweder nach vorne oder hinten neigt. Durch eine schnelle Bewegung nach rechts oder links wird der Ball am Verteidiger vorbei manövriert. Im richtigen Moment wird die Figur hinter dem Ball platziert und der Ball blitzschnell geradeaus ins Tor geschossen. Ganz ähnlich ist auch die Vorgehensweise beim Jet – allerdings wird hier nicht die Figur hinter den Ball bewegt, um zu schießen. Stattdessen vollführt sie einen Überschlag und schießt den Ball mit Schwung ins Tor. Bandenschüsse sind, richtig ausgeführt, eine gute Möglichkeit, von jeder Position Tore zu erzielen. Dabei trifft der Ball die Figur recht weit außen, wird an die Bande geleitet und rollt idealerweise am Torhüter vorbei ins Tor. Tischfußball besteht aber natürlich nicht nur aus Torschüssen. In der Zwischenzeit wird der Ball in Bewegung gehalten, indem er mit den Seiten der Figurenfüße angestoßen wird. Diese Technik nennt man Tic-Tac. In unserem Shop für Tischfußball erhalten Sie die Tischkicker von Garlando, die auch schon bei Weltmeisterschaften zum Einsatz gekommen sind.
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